Praxishandbuch Kinder- und Jugendschutz
- Klar aufbereitete Informationen zu den Rechtsgrundlagen von Kinderschutz und Jugendhilfe
- Expertenwissen zu Präventionsmaßnahmen, Kommunikationsstrategien und Hilfsnetzwerken
- Praktische Checklisten sowie Interventions- und Gesprächsleitfäden für den Alltag
- Digitale Arbeitshilfen zum Download und zur direkten Bearbeitung u.v.m. sofort verfügbar
- Alle Updates, die im Bezugszeitraum erscheinen, sind im Preis bereits inkludiert.
Sie möchten in Ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Rechts- und Handlungssicherheit bewahren sowie das Wohl Ihrer Schützlinge gewährleisten? Mit dem „Praxishandbuch Kinder- und Jugendschutz“ erhalten Sie professionelle Unterstützung zur Erfüllung Ihrer Pflichten – vom Vorgehen beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung über Prävention und Intervention bis hin zu Mitteilungs- und Verschwiegenheitspflichten in Ihrer beruflichen Tätigkeit mit Kindern. Mit diesem Praxishandbuch treffen Sie die richtige Wahl!
Die Herausgeber und Autoren des „Praxishandbuchs Kinder- und Jugendschutz“ sind Top-Experten auf ihrem Gebiet. So erhalten Sie professionelles Know-how – aus der Praxis für die Praxis. Zusätzlich profitieren Sie von digitalen Arbeitshilfen in Form von Mustervorlagen, Leitfäden und Checklisten, die Sie direkt im Arbeitsalltag einsetzen können.
Erkennen von Kindeswohlgefährdung
Minderjährige Kinder müssen von ihren Eltern u.a. gefördert, wertgeschätzt, angemessen versorgt und vor jeglicher Gewalt geschützt werden. Jeder, der mit Kindern in Beruf und Freizeit zu tun hat, ist dazu verpflichtet, eine Kindeswohlgefährdung zu melden. Liegt in der Praxis der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vor, gilt es zunächst, eine Risikoeinschätzung vorzunehmen. Erfahren Sie in unserem Werk, wie Sie im konkreten Fall rechtssicher und zum Wohle des Kindes handeln – sofort einsetzbare Checklisten, Checkblätter und Leitfäden erleichtern Ihnen die Umsetzung in der Praxis.
Pflichten im Arbeitskontext mit Kindern und Jugendlichen
Als Person, die mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, haben Sie eine Anzahl an Pflichten zu erfüllen. Dazu zählt z.B. die Anzeigepflicht. Zwar kann jeder eine strafbare Handlung anzeigen, aber eine Pflicht besteht für Behörden, öffentliche Dienststellen und bestimmte Berufsgruppen in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit. Es gibt aber auch gesetzliche Ausnahmen! Nämlich in heiklen Bereichen, wie sie in der Sozialarbeit und Pädagogik immer wieder vorkommen. Etwa, wenn eine Gefährdungsvermutung einen eventuellen strafrechtlichen Tatbestand beinhaltet. In diesem Fall klären Sie mit Ihrem Vorgesetzten ab, ob eine Anzeige erstattet werden soll. Wird keine Anzeige erstattet, muss das in der Dokumentation begründet werden.
Verdacht auf sexuelle Gewalt
Richtiges Handeln bei sexueller Gewalt beginnt vor einem Verdachtsfall. Bestimmte Fachkräfte sind zur Mitteilung verpflichtet. Ein griffbereites Konzept für den Bedarfsfall und die Informationskette bei einem ungewöhnlichen Vorfall erleichtern und beschleunigen die Arbeit. Nützlich ist auch eine Liste mit spezialisierten Hilfseinrichtungen, bei denen Sie sich Unterstützung holen können und die auch Ihnen als Vertrauensperson zur Seite stehen. (Nähere Informationen erhalten Sie im Fachbuch!) Holen Sie das Thema sexueller Missbrauch aus dem Hintergrund und thematisieren Sie es z.B. in Teamkonferenzen, damit alle Mitarbeiter für den Ernstfall an Sicherheit gewinnen.
Mobbing – Intervention und Prävention
Ob Mobbing oder Cybermobbing: Der wichtigste Schritt ist, es überhaupt als solches wahrzunehmen. Greifen Sie sofort ein, wenn Sie Übergriffe bemerken. Finden Sie heraus, ob System dahintersteckt! Es gibt viele Ansätze, Mobbing zu überwinden. Kein Fall ist gleich! Was sich aber als sehr wichtig herausgestellt hat, ist die Arbeit mit dem von Mobbing Betroffenen selbst: Begleitung und Coaching soll seinen Selbstwert stärken! Konkrete Maßnahmen für eine Anti-Mobbing-Kultur, damit es erst gar nicht so weit kommt, können Sie im Praxishandbuch nachlesen.
Geflüchtete, traumatisierte Kinder- und Jugendliche
Kriegserlebnisse können selbstverständlich bei Kindern und Jugendlichen schwerste Traumatisierung zur Folge haben. Der Tod der Eltern, Bombardierung, Zeuge von Ermordung, Erschießung, Folter, Kidnapping u.ä. gehören für Kinder in Kriegsgebieten zum Alltag. Oft werden sie sogar selbst Opfer von Gewalt, werden zum Töten gezwungen oder leiden an Armut, Hunger, Deprivation und Unterernährung. Diese Kinder und Jugendlichen besuchen in Österreich Schulen und Kindergärten und benötigen dringend kompetente Unterstützung, damit ihre Integration in unsere Gesellschaft gelingt. Häufig tabuisieren geflüchtete Eltern und Kinder ihre Traumata innerhalb der Familie. Daher wäre es sehr wichtig, den Kindern die Gelegenheit zum Aussprechen ihrer Erlebnisse zu geben und diese damit zu verarbeiten.
Hier finden Sie das vollständige Inhaltsverzeichnis zum Download.
Auszug aus den Inhalten des „Praxishandbuchs für Kinder- und Jugendschutz“:
Rechtliche Grundlagen von Kinderschutz und Jugendhilfe
- Strafrechtliche Grundlagen und rechtliche Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe in Österreich
- Jugendschutz, Kinderrechte und Kindeswille
- Fachliche Standards in der Kinder- und Jugendhilfe
- Familien- und Jugendgerichtshilfe
Organisation der Kinder- und Jugendhilfe
- Aufgabenbereiche und Pflichten der Kinder- und Jugendhilfeträger
- Private Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen
- Pflegeeltern, Adoption
- Flucht und Migration
- Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung
Erkennung von Kindeswohlgefährdung
- Kindeswohl aus rechtlicher Sicht und aus Sicht der Sozialarbeit
- Kindeswohlgefährdung
- Risikoeinschätzung
Formen der Kindeswohlgefährdung
- Kinder als Opfer von körperlicher, seelischer, sexueller Gewalt
- Vernachlässigung
- Miterleben von (häuslicher) Gewalt
- Kinderhandel, Kinderarmut, Kindesentführung
Risikofaktoren in der kindlichen Entwicklung
- Konflikte bei Trennung der Eltern
- Problematische Bindungsentwicklung
- Traumatisierung im Kindes- und Jugendalter
- Auswirkungen der Pandemie auf Kinder- und Jugendliche
Mitteilungs- und Verschwiegenheitspflicht
- Mitteilungspflichten bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
- Mitwirkungspflicht im Rahmen der Gefährdungsabklärung
- Verschwiegenheitspflicht
- Schulärzte – Rechtliche Grundlagen
Kommunikationsstrategien im Umgang mit Kindern und Jugendlichen
- Resilienz: Widerstandsfähigkeit entwickeln
- Gewaltprävention
- Gesprächsstrategien im Umgang mit Kindern in besonderen Lebenslagen
- Psychohygiene – Belastende Situationen bewältigen
- Internet und neue Medien
Bei der Premium-Ausgabe und Digitalen-Ausgaben erhalten Sie viele digitale Muster und Arbeitshilfen, z.B.:
- Kinder- und Jugendschutzinstitutionen in Österreich
Kindeswohlgefährdung
Risikoeinschätzung, Mitteilung an die Kinder- und Jugendhilfe:
- Beobachtungsblatt Verdacht auf sexuelle Gewalt (Schule)
- Checkblätter: Anzeigenerstattung bei sexueller Gewalt; Gefühle; körperliche Entwicklung; körperliche Gewalt; Lebensqualität; seelische Gewalt; Sozialverhalten; Verstand
- Checklisten: zur Vermeidung von Victim Blaming; Erkennen von Bindungsstörungen
- Interventionsleitfäden: Verdacht auf sexuelle Gewalt (Kindergarten, Hort, Krippe); Verdacht auf sexuelle Gewalt (Schule)
Trennung, Scheidung, familiäre Krisen
Obsorge:
- Beratungsangebote
Erkrankungen der Eltern:
- Checkblatt Unterstützungsbedarf von Kindern psychisch erkrankter Eltern
Print-Ausgabe:
- Handbuch im DIN A5-Format
Premium-Ausgabe:
- Handbuch im DIN A5-Format
- Online-Ausgabe des Handbuchs
- Volltextsuche, Direktnavigation, persönliche Lesezeichen u.v.m.
- Digitale Muster und Verträge
- z.B. für Anzeigenerstattung bei Verdacht auf sexuelle Gewalt, Checkliste Beobachtung von Missbrauch u.v.m.
Halbjahres- und Jahres-Ausgabe digital:
- Online-Ausgabe des Handbuchs für 6 Monate
- Volltextsuche, Direktnavigation, persönliche Lesezeichen u.v.m.
- Digitale Muster und Verträge
- z.B. für Anzeigenerstattung bei Verdacht auf sexuelle Gewalt, Checkliste Beobachtung von Missbrauch u.v.m.
- Inkl. aller Updates im Bezugszeitraum
- Fortlaufend aktuell und auf neuestem Rechtsstand
HERAUSGEBER
Mag. Anna-Maria Freiberger
Rechtsanwältin, Mediatorin und Collaborative-Law-Anwältin
DSA Petra Mandl, MA
Sozialarbeiterin der MAG ELF, stellvertretende Leiterin der Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit der MAG ELF
Dr. Friedrich Schwarzinger
Rechtsanwalt, Mediator, Collaborative-Law-Anwalt, Lebensberater sowie systemischer Familien- und Organisationsaufsteller
AUTOREN
- RA Mag. Gülay Aydemir (selbstständige Rechtsanwältin)
- DSA Herbert Baumgartner, MA (diplomierter Sozialarbeiter)
- Mag. Angelika Binder-Krieglstein (Klinische und Gesundheitspsychologin)
- Mag. Sandra Brandstetter (Soziologin)
- Julia Brinckmann, BA (Bereichsleiterin der Familiengerichtshilfe Linz)
- Mag. Birgit Einzenberger (Juristin und diplomierte Sozialarbeiterin)
- DSA Sabine Erhart, MA (Diplomierte Sozialarbeiterin)
- Mag. Markus Ertl (Klinischer und Gesundheitspsychologe)
- Mag. Elfie Fleck
- Univ. Prof. DDr. Salvatore Giacomuzzi (Universitätsprofessor und akademischer Suchtberater)
- Jürgen Grassl, MSc (Koordination internationaler standardisierter Kursprogramme für Rettungs- und Notfallmedizin)
- Harald Gruber
- Mag. Romana Gruber [Pädagogin, Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin (u.S.), Kinderbeistand]
- Mag. Reinhard Gstättner (Klinischer Psychologe)
- MMag. Helene Haidl
- Mag. Josef Hiebl
- Katharina Hofbauer-Thiery (Kinder- und Jugendpsychotherapeutin)
- Dr. Gerhard W. Huber LL.M. (Jurist und Mediator; Spezialgebiet Medizinrecht)
- Mag. Sonja Ivancsics (Klinische Psychologin)
- Mag. Beatrix Kaiser (Klinische und Gesundheitspsychologin; diplomierte Sozialarbeiterin)
- Mag. Nina Kerbler (Kinder- und Jugendpsychotherapeutin)
- Mag. Hannes Kolar
- Myassa Kraitt (Kultur- und Sozialanthropologin)
- Mag. Barbara Neudecker, MA (Pädagogin, Psychotherapeutin und Erziehungsberaterin)
- Michael Nußbaumer (Soziologe und Publizist)
- MMag. Katharina Oppolzer (Juristin und Psychologin)
- DAS Monika Pinterits (Kinder- und Jugendanwältin)
- Mag. Ingrid Rabeder-Fink (Soziologin)
- Mag. (FH) Mag. Andrea Raffelsberger (Sozialarbeiterin und Juristin)
- Mag. Veronika Richter (Mediatorin und Collaborative-Law-Kindercoach)
- Mag. Tanja Schartner, MA (Erziehungswissenschafterin)
- Mag. Dr. Rainer Schmidbauer (Leiter des Instituts Suchtprävention pro mente OÖ)
- Mag. Michaela Schmolzer (Opferschutzanwältin)
- Mag. Johannes Schröer (Klinischer Psychologe)
- Mag. Michael Silly (Klinischer Psychologe)
- Gabriela Simmer, MA (Kindergartenpädagogin und Sozialarbeiterin)
- Mag. Petra Stögerer (Juristin)
- Franziska Tkavc, Al (Kriminialbeamtin)
- Mag. Sandra E. Velásquez Montiel-Probst (Kinder-, Jugend- und Familienpsychologin)
- Mag.a Dr.in Manuela Wade, MA (Politikwissenschafterin)
- Dr. Sandra E. Wehinger (Rechtsanwältin)
- Dr. Claudia Weiß (Juristin)
- Mag. Astrid Winkler (Soziologin)
- Mag. Paul Winter, MA (Pädagoge)
- Mag. Hedwig Wölfl (Klinische Psychologin)
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